Abecedarium: Was habe ich gewagt oder auch verloren im Jahr 2017?

Die Ruhe am Anfang des Jahres nutze ich für einen Rückblick auf das Jahr 2017. Was war so los? Was habe ich erfahren, gewagt oder auch verloren? Es geschieht so vieles, dass man aus der der Fülle der Ereignisse auswählen muss, will man nicht 1000 Seiten schreiben. Da hilft nur Beschränkung.
Mein ABCdarium für 2017:

A Auktion mit Objekten von Justyna Koeke: Wundervollen „Brüste, die Milch geben“ ersteigert.

B Backen für persönliche Begegnungen: bei Geburtstagen, in der Adventszeit, für das Frühstückbuffet, das Flüchtlingskaffee …

C Champangerküsse, eine Kurzgeschichte ist im „Mein heimliches Auge – Das Jahrbuch der Erotik Band XXXII“ im Konkursbuch Verlag – Mein heimliches Auge erschienen

D documenta besucht

E Essen und Erotik zusammengebracht und in Lorettas Kulturgarage eine schöne Lesung gehabt
(Nachlesen: Lesung bei Loretta)

F Frankreich bereist, in einer Mühle gewohnt, am Meer gewesen … mit Freunden, die mich schon lange begleiten. Doch ich habe auch neue Freundschaften geschlossen – offline und online

G Gewaltfreie Kommunikation neu entdeckt – täglich trainiert

H Hexen Baustein für die Frauenakademie entwickelt, dabei an die Ergebnisse der Frauenforschung aus den 70ern angeknüpft und mit aktuellem Wissen ergänzt. Im Rahmen dessen zwei Ausstellungen besucht.

I Immer wieder auf das Autofahren gefreut: Durch Hörbücher wie „Der Distelfink“ von Donna Tartt, „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante, „Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney und anderen, wird das, was mich sonst genervt hat zur Freude.

J „Jung im Kopf mit laufen, lachen, lernen“ ist der meist gebuchte Kurs im Jahr 2017

K „Kesselsafari“ –Ein Kunstkalender, der überrascht und ich war dabei. Aus Spaß, aus Abenteuerlust und aus der Erfahrung heraus, wie wichtig es für KünstlerInnen und AutorInnen ist für ungewöhnliche Projekte MitstreiterInnen zu finden.

L Lieblingsstück in der Stuttgarter Zeitung vorgestellt – das Helmut Newton Buch ( Lieblingsstück inspiriert zum Schreiben )

M Manifesto in der Staatsgalerie gesehen, gehört und gefühlt (Installation auf 13 Screens). Toll! Toll! Toll!

N Negligees und Underwear: Modehaus May lädt mich für eine erotischen Lesung bei ihrer Dessous Show ein. Ebenso die Genialen Frauen im Wilden Süden für den Netzwerkabend, die Luna-Nights, in der inspirierenden Umgebung bei FRAU BLUM

P Pinkfarbene Stiefeletten gekauft  und bei jedem tragen, Freude daran

Q Querdenken geübt

R Relaunch meiner Homepage – jetzt mit wordpress gestaltet und eine Blog integriert

S Shirin Neshat in der Tübinger Kunsthalle

T Trauer um eine Freundin, die unerwartet gestorben ist

U Unfreundlichkeit  mit Freundlichkeit begegnen – eine ständige Übung

V Vorstadttheater in Tübingen mit der charmanten Elsie Marley zusammen, einer von vielen Auftritten mit ihr. Bei den Love Bites, Der erotische Revue in Stuttgart im Merlin und natürlich bei der Saunalesung

W Winterwanderungen im Brandnertal

X mal gestolpert und wieder aufgestanden

Y Yoga in mein Sport und Wellness Programm aufgenommen

Z Zertifikat als HBDI Trainerin gemacht, Workshops und Trainings entwickelt und damit ein zweites Standbein in der Wirtschaft geschaffen mehr: HBDI – Verstehen!

Was ist ein Abecedarium? Wie geht es?

Schreiben Sie auf ein großes Blatt Papier die Buchstaben des Alphabets untereinander. Sammeln Sie zu jedem Buchstaben Stichwörter, die Sie für Ihren Jahresrückblick als wichtig empfinden – fertig ist ein Abecedarium.

Diese klassische Schreibübung regt die Kreativität an und war schon in der Antike bekannt. Im Jahresrückblick dient die Methode dem Erinnern. Es ist nicht wichtig, in der alphabetischen Reihenfolge vorzugehen oder zu jedem Buchstaben ein Wort zu finden. Das Alphabet dient als Anregung für Ihre Gedanken. Kreatives Schummeln ist auch erlaubt.

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