Gut recherchiert?  – Selbstverständlich!

Natürlich ist es notwendig für einen Roman zu recherchieren,
es sei denn man ist Experte auf dem Gebiet. Ich würde mich jetzt nicht als
Expertin für erotische Kunst bezeichnen, aber die Kunst im Allgemeinen und die
erotische Kunst im Besonderen war schon immer eine Leidenschaft von mir, was für die Recherche hilfreich war.

Mein Wissen, das ich für meine Sachbücher aufgebaut habe,
konnte ich für den Roman sehr gut nutzen. Zum Beispiel für eine Szene, in der
Margarete im Internet einen Callboy sucht und sich auch mit ihm trifft. Denn für Stell dir vor, ich bin deine heimliche Geliebte,  hatte
ich Frauen und Männer zu ihrem Leben als Escort interviewt. Escort Service ist
eine anspruchsvolle Form der käuflichen Erotik.

In Die Nacht der Masken entführte ich den Leser auf
die exklusivste Erotikparty der Welt. Indem ich sie zum einen selbst besucht
hatte und zum anderen mich mit den Besuchern über deren gelebte erotische Fantasien unterhalten hatte. Dabei erfuhr und recherchierte ich schon viel zur
Magie der Masken. Dies half mir beim Schreiben einer Szene, in der sich Ignatz
Steinfels an einen Besuch auf einem solchen Fest erinnert.

Für das Schreiben der erotischen Szenen war es sehr
hilfreich, dass ich mich in meinem Mitmachbuch Dirty Wirting – vom Schreiben
schamloser Texte
schon ausführlich mit dem Schreiben über Erotik
beschäftigt hatte.

Eine Szene, anhand der ich etwas zum erotischen Schreiben
erkläre, stammt tatsächlich, wenn auch nicht eins zu eins, aus Perle um
Perle
, denn ich habe über lange Strecken parallel am Roman und dem Buch Dirty
Writing
geschrieben.

Eure Ines Witka

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